Archiv für die Kategorie „Von der Wiege bis zur Bahre“

 

Hartz IV Formulare oftmals unverständlich – 31. August, 2010

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) publizierte am vergangenen Freitag eine unter 70.000 ALG II Beziehern durchgeführte Umfrage. Die Verständlichkeit der von den Erwerbslosen auszufüllenden Antragsunterlagen lässt demanch nach wie vor zu wünschen übrig.

So gaben 13 Prozent der Umfrageteilnehmer den Antragsunterlagen die Schulnote Fünf oder Sechs. Weitere 45 Prozent bewerteten diese mit einer Drei oder Vier. “Wir müssen und können uns im Bereich der Leistungsgewährung noch kundenorientierter aufstellen”, gestand BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt ein.
Die BA-Umfrage belegt zudem, dass sich viele Hilfebedürftige nur unzureichend von den Jobcentern gefördert fühlen. Fast jeder dritte Befragte erklärte, bislang habe das Jobcenter noch nicht die erforderliche Unterstützung angeboten. Mehr als die Hälfte gab an, dass in den vergangenen drei Monaten noch kein Job- oder Ausbildungsangebot unterbreitet worden wäre.

Quelle: sozialleistungen.info >||

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Prozesseffizienz versus Individualisierung – 10. März, 2010

Diesen Artikel fand ich in einem Blog über Employer-Branding. Der Autor kritisiert, dass Unternehmen zunehmend Bewerbungen ausschließlich über Web-Formulare akzeptieren.

In seinem Fazit führt er aus, dass damit die große Gefahr für das suchende Unternehmen besteht, dass Talente, die nicht eine klassische berufliche oder persönliche Biografie besitzen, vom Unternehmen nicht identifiziert werden und damit verloren gehen.

Diese Schlussfolgerung, hier auf den Bereich Employer-Branding bezogen, gilt meines Erachtens grundsätzlich für den Einsatz von Formulare, bzw. für standardisierte Prozesse. Prozesseffizienz ist wünschenswert und notwendig, gleichzeitig muss aber – z.B. um Innovationen zu ermöglichen – dem Kollegen Zufall Raum gegeben werden. Individualität und Abweichung von der Norm sind die Bausteine für herausragende Leistungen in allen Lebensbereichen.

Der Artikel in faktor talent >||

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Buchtipp! – 25. Januar, 2010

Wann sprechen Behörden von einem „Formgebrechen“?

Das ist kein Scherz. Wenn Sie  wissen möchten was es bedeutet, fragen Sie

a )  google >||
(ich habe keinen Treffer gefunden)

b)  kaufen Sie sich das Buch* >||

c)  kontakten Sie Team Peter M. Scholz >||


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Raum übergreifendes Großgrün

Der kleine Übersetzungshelfer für Beamtendeutsch

Personenvereinzelungsanlage
Bedarfsgesteuerte Fußgängerfurt
Konisch geformter Schüttgutbehälter mit Zentralauslauf

Was wollen uns diese Begriffe aus deutschen Amtsstuben sagen?
Hinrich Lührssen weiß, dass es sich bei diesen Wortungetümen um ein Drehkreuz, eine Ampel und um einen simplen Trichter handelt. Er hat die absurdesten und ungewöhnlichsten Begriffe des Beamtendeutsch zusammengetragen und erklärt ihre «Entstehungsgeschichte» mit einem Augenzwinkern.

Hinrich Lührssen bei rororo


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Das bringt ein gutes Formular – 24. Januar, 2010

Nach einer vorläufigen Statistik ist die Zahl der Beschwerden beim Deutschen Presserat 2009 um 70 Prozent angestiegen. Ein Grund ist wohl das neue Beschwerdeformular im Internet.

Was will man mehr?

Hier der Artikel im Spiegel >||

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Umsatzeinbußen durch mangelhafte Web-Formulare – 22. Januar, 2010

Online-Handel riskiert Umsatzeinbußen durch mangelhafte Web-Formulare

- Jeder dritte Internetnutzer hat Probleme beim Ausfüllen von Web-Formularen
- Jeder siebte Nutzer bricht Bestellvorgänge im Internet vorzeitig ab
- 50 Mio. Bestellvorgänge und Umsätze von 3 Mrd. Euro gefährdet

So lautet die Einleitung zu dem Artikel. Wie schön, dass man im Internet das Verhalten der Nutzer eindeutig nachvollziehen kann. Denn die grundsätzlichen Probleme im Zusammenhang mit Formularen sind immer die gleichen: Es wird viel Aufwand betrieben in der Produktentwicklung, dem Marketing, im Vertrieb, etc., doch wenn dann der Kaufprozess abgeschlossen werden soll, ist keiner mehr zuständig. Dabei ist es so einfach: kurze und klar strukturierte Formulare, intuitiv auszufüllen Felder und vor allem glaubwürdige Abfragen schaffen eine positive Grundstimmung. Besonders die Glaubwürdigkeit hat entscheidenden Einfluss auf den Kaufabschluss und auf das Vertrauen, dass der Kunden zum Unternehmen aufbaut.

Hier der Text der PM >||

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Christliche Patientenverfügung wird überarbeitet – 13. Januar, 2010

Hannover (epd). Im Internet kursieren zahlreiche Formulare als Hilfe zur Abfassung einer Patientenverfügung. Nach Inkrafttreten des neuen Patientenverfügungsgesetzes Anfang September haben die Kirchen begonnen, ihre gemeinsame “Christliche Patientenverfügung” zu überarbeiten. Im März soll das Formular voraussichtlich fertig sein, heißt es aus dem Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover.

In den bisherigen Erläuterungen zum Formular wurde darauf verwiesen, dass es keine verbindliche gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen gibt. Außerdem wurde die Reichweite der “Christlichen Patientenverfügung” auf die Sterbephase des Patienten beschränkt. Wer ergänzende Verfügungen treffen wollte, wurde aufgefordert, zusätzliche Regelungen in das Formular aufzunehmen. Die “Christliche Patientenverfügung” wurde der EKD zufolge mehr als drei Millionen Mal abgerufen.

Nach dem neuen Gesetz können Patientenverfügungen nur von Volljährigen verfasst werden und müssen schriftlich vorliegen. Sie gelten unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung. Die in ihnen getroffenen Entscheidungen sind unmittelbar verbindlich. An diese neuen Regelungen muss die “Christliche Patientenverfügung” angepasst werden.

Wir bieten der EKD unsere Unterstützung bei der Überarbeitung dieses Formulares an.

zum Artikel >||

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Postformulare in Malaysia – 13. Januar, 2010

So geht’s auch. Da macht keiner mehr Fehler beim Ausfüllen. Das stelle ich mir mal in einer deutschen Behörde vor …

zum Fundstück >||

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Nutzung von Formularen an erster Stelle – 13. Januar, 2010

Elektronische Behördendienste gewinnen an Akzeptanz

WIESBADEN – Mehr als die Hälfte der Unternehmen mit Internetzugang in Deutschland kommuniziert mittlerweile auf elektronischem Wege mit der öffentlichen Verwaltung. Der Anteil liegt laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2009 bei 53% und somit um 21 Prozentpunkte höher als 2003.

Am häufigsten nutzen Unternehmen die Websites der Behörden, um Formulare herunterzuladen (85%) und Informationen einzuholen (81%). Rund 74% der Unternehmen schicken ihre ausgefüllten Formulare auch über das Internet zurück, 48% der Unternehmen verzichten in der Kommunikation mit den Behörden teilweise ganz auf Papier und wickeln einzelne Verfahren vollständig elektronisch ab. Die Möglichkeit, bei einer öffentlichen Ausschreibung online ein Angebot abzugeben, nutzen hingegen bislang nur 14% der Unternehmen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten des Internets für Unternehmen sind Online-Banking sowie Ausbildung und Unterricht (E-Learning). Die Nutzung von E-Learning-Angeboten im Internet ist nach wie vor wenig verbreitet. Wie 2003 setzen im Jahr 2009 lediglich 12% der Unternehmen mit Internetzugang das weltweite Netz zu Lernzwecken ein. Zum Online-Banking wird das Internet deutlich häufiger verwendet. Für 2009 liegt der Anteil der Unternehmen mit Internetanschluss, die über das Internet ihre Bank- und Finanzdienst­leistungen abwickeln, bei 77% (2003: 64%).

Insgesamt verfügen im Jahr 2009 rund 81% der Unternehmen in Deutschland über einen Internetanschluss, 7 Prozentpunkte mehr als 2003.

Soweit so gut. Leider handelt es sich dabei in der Regel um die bisherigen Formulare – die teilweise eingescannt – als PDFs ins Internet gestellt werden. Die Chance auf bürgerfreundliche Formulare, auf den Aufbau eines Dialoges mit dem Bürger, ist auf absehbare Zeit vertan worden.

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Deutsch für Beamte – 13. Januar, 2010

Das klingt ja fast wie ein Paradoxon. Dahinter verbirgt sich ein beispielhaftes Projekt der Uni Bochum. Mit dem Ziel „mehr Verständlichkeit“ zu erreichen, lässt die Hochschule die Texte Ihrer Formulare professionell überarbeiten.

Amtsdeutsch - das bedeutet in der Regel lange sperrige Sätze, Vokabeln, die noch zu Kaiser Wilhelms Zeiten in Gebrauch waren, und jede Menge Verweise auf Gesetzestexte. Schlau werden die meisten Studenten daraus nicht. Um das zu ändern, hat sich die Verwaltung der Uni Bochum jetzt etwas einfallen lassen. In einem bundesweit einzigartigen Projekt lässt sie von einer Spezialfirma, die Schreiben des Uniprüfungsamts überarbeiten. Das Ziel: mehr Verständlichkeit, erklärt Andrea Kaus von der Organisationsabteilung:

“Da sind dann 18 Schreiben zusammengekommen, in denen es darum ging die Prüflinge über Prüfungszeiten zu informieren, oder auch über das Bestehen und nicht bestehen einer Prüfung. Also durchaus auch sensible Bereiche, wo wir bislang eher mit einer Amtssprache vielleicht auch mehr Distanz aufgebaut haben, als wir ursprünglich wollten.”

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Neue Gesetze, altes Chaos – 13. Januar, 2010

Die schwarz-gelbe Koalition streitet weiter über die Höhe von Steuerentlastungen. Dabei wären erst einmal verständliche und einfache Steuervorschriften nötig.
Frank Thewes nimmt sich in seiner Focus Kolumne das Thema der falschen Steuerformulare vor.

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